
Jiseul
지슬
Ein historischer Bericht untersucht den Massenmord von 1948 an den Bewohnern der Insel Jeju, bei dem im Zuge der Machtergreifung der autoritären Herrschaft Syngman Rhee, unterstützt von amerikanischen Besatzungstruppen, mehrere Zehntausend Menschen getötet wurden. Die Erzählung basiert auf der realen Erfahrung von 120 Dorfbewohnern, die nachdem sie fälschlicherweise als Unruhestifter bezeichnet und zur Hinrichtung bestimmt worden waren, Zuflucht in Höhlen in Seogwipo suchten. Die amerikanischen Streitkräfte hatten alle Einwohner innerhalb von fünf Kilometern der Küste als Bedrohung eingestuft. Im Jeju-Dialekt bezeichnet der Begriff „Jiseul“ eine Kartoffel und symbolisiert die Hoffnung der Inselbewohner auf Überleben.